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Gruppenausstellung»Chaos & Ordnung«


  • Photocentrum × Kunstquartier Bethanien | Projektraum 2 Mariannenplatz Berlin, BE, 10997 Deutschland (Karte)

Ute C. Bauer, Lars Bauer, Tilman Brembs, Anne Goldmann, Lothar Kah, Lotte Kobel, Carsten Krebs, Jana Landauer, Chusa Lanzuela, Manfred Orberger, Steffi Pianka, Leon Rossmaier 

Photocentrum Gilberto-Bosques-Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg | A project course exhibition led by Ebba Dangschat · Eine Projektkurs-Ausstellung unter der Leitung von Ebba Dangschat.

Das Chaos, in der griechischen Mythologie der ungeordnete Urzustand der Welt, begleitet uns bis in die heutige Zeit. Verunsicherungen durch Kriege, drohende Klimakatastrophen, Wirtschafts- und Wertekrisen steigern das Bedürfnis, dem äußeren und inneren Chaos mit Ordnungsversuchen Herr zu werden und die eigene Position in diesem Spannungsfeld auszuloten.

Zwölf Fotografinnen und Fotografen der diesjährigen Projektklasse von Ebba Dangschat am Photocentrum der Gilberto-Bosques-VHS Friedrichshain-Kreuzberg haben unterschiedliche Formen des Chaos und der Ordnung untersucht und fotografisch übersetzt. Der Darstellung absichtslosen, unkontrollierbarem und ungeordneten chaotischen Treibens auf der einen Seite stehen Versuche der visuellen Anordnung wie etwa das Sammeln von Zugehörigkeiten, das Gegenüberstellen von Widersprüchen etc. gegenüber. Neben fotografischen Einlassungen zu gesellschaftlichen Zuständen wendet sich der ordnende Blick auch manchem inneren Chaos, welches als Motor für die subjektive, künstlerische Auseinandersetzung dient, zu. Die praktische Auseinandersetzung der Teilnehmenden mit Fotografie zwischen Chaos und Ordnung umfasst sowohl dokumentarische Ansätze als auch experimentelle und installative Auslegungen.

Die Gruppenausstellung »Chaos & Ordnung« ist vom 14. – 21. Dezember 2024 im Projektraum des Kunstquartiers Bethanien in Kreuzberg zu sehen.
 Zur Gruppenausstellung erscheint ein Katalog mit farbigen Abbildungen.

Chaos & Ordnung: Website | Instagram

Jana Landauer – Visions of Babylon

In einer Zeit, in der sich die Welt, immer dramatischer zu verändern scheint, steht Chaos als Metapher für die Brüchigkeit des Lebens und Entfremdung. Im urbanen Raum zeigt sich Chaos als Spiegelbild einer fragil gewordenen Existenz: Anonymität, Orientierungslosigkeit, Isolation. Ein zeitgenössisches Babylon? Ist es also das Ende, was wir sehen? Oder zeigt sich darin vielleicht auch eine gewisse Hoffnung und Resilienz?